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Zeittafel zur Geschichte der Stadt Munderkingen

792

Erste Erwähnung

Erste Erwähnung der Munterichshuntare, einer Verwaltungseinheit der fränkischen Könige. Bäuerliche Siedlungen in der Erblache mit St. Martinskirche, Herrenhof bei der St. Dionysiuskirche.
um 1230

Gründung

Gründung der Stadt Munderkingen durch das Hochadelgeschlecht von Emerkingen. Neubau der St. Dionysiuskirche.
um 1285

Kauf der Stadt

König Rudolf kauft die Stadt und gerät 1286 in Streit mit Graf Ulrich von Helfenstein, der hier "großen Schaden" anrichtet. Das Stadtsiegel trägt den habsburgerischen Löwen; der Stern weist auf Rechte und Untertanen der Grafen von Veringen hin.
1347

Neubau der Marienkirche

Die Stadt finanziert mit Hilfe von Stiftungen den Neubau der Marienkirche vor dem Obertorplatz und eine Kaplanei.
1384

Verpfändung

Die Stadt wird an die Truchsessen von Waldburg verpfändet.
1387

Kloster Marchtal

Das Kloster Marchtal kauft die Pfarrkirche von Kirchen mit der Filialkirche in Munderkingen, Lehen des Hauses Habsburg.
um 1400

Erste Bürgermeisterwahl

Die Bürgerschaft wählt erstmals einen Bürgermeister. Die Aufgaben des vom Stadtherrn ernannten Amann beschränken sich auf das Gerichtswesen. Um 1405 wird ein "Kauf- und Ratshaus" erbaut.
1397 - 1410

Kauf von Algershofen

Das Spital zum heiligen Geist und die Pfarrei kaufen das Dorf Deppenhausen und die Hälfte von Algershofen von den Rittern von Stein.
1412

Rebellion

Die Bürgschaft rebelliert gegen den Pfandherrn: Bürgermeister, Ammann und Rat verlassen die Stadt.
1442

Gerichtsbarkeit

Kaiser Friedrich III. verleiht der Stadt die Blutgerichtsbarkeit.
1509

Bündnis der Donaustädte

Die Donaustädte Mengen, Munderkingen, Riedlingen, Saulgau und Waldsee erneuern ihr Bündnis, das bis in das Jahr 1300 zurückreicht.
1550 - 1611

Neubau von Bürgerhäusern und Brunnen

Neubau der stattlichen Bürgerhäuser, ca. 1550 des Spitals, 1563 des heutigen "Rat und Kaufhauses", 1570 des Stadt-, Martins- und Dionysiusbrunnens. 1594 und 1611 tritt die Pest zum letzten Mal auf. 1591 - 1603 Hexenverfolgung.
ab 1632

30-jähriger Krieg

Der 30-jährige Krieg richtet erhebliche Zerstörungen an, die Bevölkerung verarmt; allein 1635 sterben mehr als 300 Einwohner an Hungersnöten und Seuchen.
1680

Ablösung der Pfandherrschaft

Die fünf Donaustädte lösen sich mit eigenen Mitteln aus der Pfandherrschaft und unterstehen wieder unmittelbar der Herrschaft Österreichs.
ab 1688

Franzosenkriege

Die "Franzosenkriege" führen zu schweren finanziellen Belastungen. 1704 wir die Stadt belagert und beschossen.
1759

Stadtbrandt

Am Gasthaus "Krone" bricht eine Feuerbrunst aus und zerstört 20 Häuser.
ab 1792

Revolutionskriege

Während der Revolutionskriege entstehen wieder hohe finanzielle Verluste durch Kontributionen an durchziehenden Truppen.
1806

Königreich Württemberg

Die Stadt wurde dem Königreich Württemberg einverleibt. Eine württembergische Besatzung soll Unruhen verhindern. Die Bürgermiliz wird entwaffnet. Nach und nach werden die Mauern und Tore abgetragen.
1857 - 1899

Die Technik erhält Einzug

1857 Postamt, 1863 Telegraph, 1870 Eisenbahn, 1890 Armen- und Krankenhaus, 1893 Donaubrücke, 1899 Wasserversorgung und Telefon.
1832 - 1893

Carl-Joseph Schmid

Carl-Joseph Schmid (Stadtschultheiß, Abgeordneter des Landtags und des Reichstags und Minister des Innern).
1912

Elektrizitätswerk

Robert Bosch gründet die "Elektrizitätswerk Munderkingen AG"
1929 - 1933

Weltwirtschaftskrise

Weltwirtschaftskrise; Kunstbaumwollfabrik mit 20 Arbeitern schließt; Anstieg der Arbeitslosigkeit; NSDAP gewinnt die Hälfte der Sitze im Gemeinderat.
ab 1945

Erste Nachkriegsjahre

Zuzug von Flüchtlingen und Heimatvertriebenen. Die Einwohnerzahl steigt von 2000 auf 5000 Personen.

Zeittafel zur Geschichte der Stadt Munderkingen

792

Erste Erwähnung

Erste Erwähnung der Munterichshuntare, einer Verwaltungseinheit der fränkischen Könige. Bäuerliche Siedlungen in der Erblache mit St. Martinskirche, Herrenhof bei der St. Dionysiuskirche.
um 1230

Gründung

Gründung der Stadt Munderkingen durch das Hochadelgeschlecht von Emerkingen. Neubau der St. Dionysiuskirche.
um 1285

Kauf der Stadt

König Rudolf kauft die Stadt und gerät 1286 in Streit mit Graf Ulrich von Helfenstein, der hier "großen Schaden" anrichtet. Das Stadtsiegel trägt den habsburgerischen Löwen; der Stern weist auf Rechte und Untertanen der Grafen von Veringen hin.
1347

Neubau der Marienkirche

Die Stadt finanziert mit Hilfe von Stiftungen den Neubau der Marienkirche vor dem Obertorplatz und eine Kaplanei.
1384

Verpfändung

Die Stadt wird an die Truchsessen von Waldburg verpfändet.
1387

Kloster Marchtal

Das Kloster Marchtal kauft die Pfarrkirche von Kirchen mit der Filialkirche in Munderkingen, Lehen des Hauses Habsburg.
um 1400

Erste Bürgermeisterwahl

Die Bürgerschaft wählt erstmals einen Bürgermeister. Die Aufgaben des vom Stadtherrn ernannten Amann beschränken sich auf das Gerichtswesen. Um 1405 wird ein "Kauf- und Ratshaus" erbaut.
1397 - 1410

Kauf von Algershofen

Das Spital zum heiligen Geist und die Pfarrei kaufen das Dorf Deppenhausen und die Hälfte von Algershofen von den Rittern von Stein.
1412

Rebellion

Die Bürgschaft rebelliert gegen den Pfandherrn: Bürgermeister, Ammann und Rat verlassen die Stadt.
1442

Gerichtsbarkeit

Kaiser Friedrich III. verleiht der Stadt die Blutgerichtsbarkeit.
1509

Bündnis der Donaustädte

Die Donaustädte Mengen, Munderkingen, Riedlingen, Saulgau und Waldsee erneuern ihr Bündnis, das bis in das Jahr 1300 zurückreicht.
1550 - 1611

Neubau von Bürgerhäusern und Brunnen

Neubau der stattlichen Bürgerhäuser, ca. 1550 des Spitals, 1563 des heutigen "Rat und Kaufhauses", 1570 des Stadt-, Martins- und Dionysiusbrunnens. 1594 und 1611 tritt die Pest zum letzten Mal auf. 1591 - 1603 Hexenverfolgung.
ab 1632

30-jähriger Krieg

Der 30-jährige Krieg richtet erhebliche Zerstörungen an, die Bevölkerung verarmt; allein 1635 sterben mehr als 300 Einwohner an Hungersnöten und Seuchen.
1680

Ablösung der Pfandherrschaft

Die fünf Donaustädte lösen sich mit eigenen Mitteln aus der Pfandherrschaft und unterstehen wieder unmittelbar der Herrschaft Österreichs.
ab 1688

Franzosenkriege

Die "Franzosenkriege" führen zu schweren finanziellen Belastungen. 1704 wir die Stadt belagert und beschossen.
1759

Stadtbrandt

Am Gasthaus "Krone" bricht eine Feuerbrunst aus und zerstört 20 Häuser.
ab 1792

Revolutionskriege

Während der Revolutionskriege entstehen wieder hohe finanzielle Verluste durch Kontributionen an durchziehenden Truppen.
1806

Königreich Württemberg

Die Stadt wurde dem Königreich Württemberg einverleibt. Eine württembergische Besatzung soll Unruhen verhindern. Die Bürgermiliz wird entwaffnet. Nach und nach werden die Mauern und Tore abgetragen.
1857 - 1899

Die Technik erhält Einzug

1857 Postamt, 1863 Telegraph, 1870 Eisenbahn, 1890 Armen- und Krankenhaus, 1893 Donaubrücke, 1899 Wasserversorgung und Telefon.
1832 - 1893

Carl-Joseph Schmid

Carl-Joseph Schmid (Stadtschultheiß, Abgeordneter des Landtags und des Reichstags und Minister des Innern).
1912

Elektrizitätswerk

Robert Bosch gründet die "Elektrizitätswerk Munderkingen AG"
1929 - 1933

Weltwirtschaftskrise

Weltwirtschaftskrise; Kunstbaumwollfabrik mit 20 Arbeitern schließt; Anstieg der Arbeitslosigkeit; NSDAP gewinnt die Hälfte der Sitze im Gemeinderat.
ab 1945

Erste Nachkriegsjahre

Zuzug von Flüchtlingen und Heimatvertriebenen. Die Einwohnerzahl steigt von 2000 auf 5000 Personen.
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